Windbälle | Energyballs

Montage

Am 5.12.2012 wurden um 15.00 Uhr die Windbälle in einer offiziellen Feier eingeweiht und damit ist das Nelly ist die erste Schule in Deutschland mit zwei Energy Bällen. Am Freitag, dem 19.102012, wurden die beiden kugelförmigen Windturbinen auf dem Dach des Nelly-Sachs Gymnasiums installiert und wirken wie Kunst am Bau, doch sie dienen dazu, einen Teil des Strombedarfs unserer Schule zu decken. Finanziert wurden die Energy Bälle vor allem von der Schülerfirma "Die blauen Engel", die 2010 als Bundessieger des Wettbewerbs von der Allianz-Umweltstiftung den Deutschen Klimapreis erhielt und von Bundespräsident Köhler ausgezeichnet wurde, sowie durch Spenden. Ziel der Schülerfirmenmitglieder war es, die 10.000 € Preisgeld energetisch sinnvoll einzusetzen und andere Bürger darauf aufmerksam zu machen, dass man auch im privaten Bereich durch die optisch sehr wirkungsvollen Windturbinen geräuschlos Energie erzeugen kann. Die Idee für das Projekt entstand aufgrund von Anregungen des Architekten Ingo Tintemann, der das Projekt während der Planungs- und Durchführungsphase ehrenamtlich betreute. Von seiten der Stadt unterstützte vor allem der Beigeordnete Herr Dr. Ferfers das Projekt, ohne den die Installation der Bälle auf dem Dach der Schule wahrscheinlich gar nicht genehmigt worden wäre. Rechtlich erhielten die Schülerfirmenmitglieder Unterstützung vom Förderverein, insbesondere von Herrn Doberstein und Herrn Ricke. Als sich die Montage verzögerte, war Herr Büschleb bereit, die Bälle für 10 Monate auf seinem Grundstück zwischenzulagern. Ihnen und allen, die uns bei unserem Projekt unterstützt haben, danken wir an dieser Stelle ganz herzlich und hoffen, dass mit den Bällen umweltbewusst viel Energie erzeugt wird, ganz unserem Motto entsprechend: Handeln statt Reden - Der Umwelt zuliebe.

Windstandortanalyse

Windstandortanalyse

Mit der Frage „Was leisten unsere Energy Bälle?“ hat sich die Energieabteilung der Schülerfirma „Die Blauen Engel“ schon vor ein paar Jahren beschäftigt beschäftigt. Sie werteten 10.200 selbstgemessene Wetterdaten der Jahre 2010 bis 2012 aus, rechneten sie hoch und haben ihr Ergebnis in Form einer Tabelle veröffentlicht. Um festzustellen, wie viel Wind hier im Durchschnitt pro Tag weht, haben sie jeden Tag in eine von acht Kategorien nach km/h eingeordnet und dann die Tage pro Kategorie gezählt. Dadurch ließ sich ein Mittelwert für die letzten drei Jahre errechnen und daraus dann der Tagesdurchschnitt. Das ergibt für die zwei Energy Bälle auf unserem Schuldach 4040160 kW/h pro Jahr. Das heißt, dass wir in fünf Jahren eine Strommenge von 20.200.800 kW/h und in zehn Jahren eine Strommenge von 40.401.600 kW/h erzeugen können – vorausgesetzt, die Jahre 2010 bis 2012 waren repräsentativ. Die Schüler sind deshalb sehr gespannt, ob sich der reale Wert mit ihrer Hochrechnung deckt.

Von Sönke